Pressemitteilung zur Gemeindevertretersitzung vom 28.06.2018

28. Juni 2018, Blankenfelde-Mahlow – Die Gemeindevertretersitzung der Gemeinde war wieder ein Paradebeispiel für fehlende Offenheit und Zwangsideologien der Altparteien. Die WIR-Fraktion hatte einen bzw. zwei Anträge in die Gemeindevertretung eingebracht, ich berichtete davon, die für Furore und Kontroverse sorgten. Es ging in der Sitzung, an der auch so ziemlich alle Kita- und Hort-Erzieher sowie einige wenige Eltern wütend und verständnislos teilnahmen, heiß her. Es wirkte schon eher wie eine Machtdemonstration zur Abwehr von nicht gewünschten Ideen, jedoch wurde versichert, dass diese Angestellten nicht explizit gebeten oder aufgefordert waren an der Sitzung teilzunehmen – dies wurde natürlich, fast wie eingeübt, strikt verneint. Dieses Massenaufgebot war wohl zum Teil auch dem Umstand geschuldet, dass bereits vor der gesetzlich vorgeschriebenen Veröffentlichung in den öffentlichen Aushängen und im Ratsinformationssystem der Gemeinde, nicht nur die Tagesordnung der Sitzung, sondern auch, ohne Legitimation von den Gemeindevertretern, durch die Verwaltung die Anträge den Kindertagesstätten zugespielt wurde. Die Verwaltung handelte also im Selbstinteresse und ohne Auftrag des Gremiums, welches vorab über eine Annahme oder Ablehnung dieser Anträge entscheiden hätte müssen. Die vorauseilende Verbreitung entspricht meines Erachtens formell nicht den gesetzlichen Regelungen, weshalb es bereits im Vorfeld der Sitzung und Entscheidung des Gremiums über die Anträge viele Diskussionen und natürlich Fehlinterpretationen gab.

In der Sitzung wurde heiß diskutiert und unter anderem wurde durch Frau Nimz (Die Linke), nach einem suggestiven, ideologisierten sowie einseitigen Vortrag der Fachberaterin, deutlich gesagt, dass die Vertreter nicht über Erziehungskonzepte entscheiden können, da sie keine fachliche Expertise haben. Die Linke behaupte damit also gleichsam, dass Eltern, die ohne Frage auch unter den Gemeindevertretern sitzen, nicht in der Lage sind, ihre Kinder zu erziehen, da auch ihnen wohl die fachliche Expertise zur Erziehung fehlt. Das ist eine wirklich unerhörte überhebliche und selbstsüchtige Aussage! Diese Aussage wurde ähnlich auch durch Frau Grassmann (SPD, Vorsitzende des Bildungsausschusses!) getätigt mit dem Zusatz man sei nicht studierter Pädagoge und Frau Knake (Grüne) meinten sogar man müsse nicht alles bis ins kleinste Detail wissen und dass Eltern, die etwas anderes wollen, sich zusammenschließen und selbst eine Kita eröffnen sollten. Diese Aussage ist nicht nur frech, sondern beschämend, denn soweit mir bekannt ist, gab es bereits vor einigen Jahren Eltern, die genau das vor hatten, aber von der Verwaltung und Vertretung vor den Kopf gestoßen wurden.

Also liebe Eltern, sie brauchen ihre Kinder nach Meinung der linkspolitischen Parteien wohl nicht mehr erziehen, denn sie können es nicht – sie wissen nicht was ihre Kinder brauchen und was für sie gut ist! Lassen sie ihre Kinder doch einfach durch die Erzieher, die nämlich alle studiert sind und somit fachliche Expertise besitzen, erziehen.

Das ist eine klare Entmündigung der Eltern! Der Antrag der WIR-Fraktion zielte in erster Linie darauf, dass eben nicht alle Kinder mit diesem offenen Erziehungskonzept geschweige denn mit den sexualerzieherischen Konzepten klarkommen und dass eben den Eltern, die dieses nicht für ihr Kind möchten, jede Auswahlmöglichkeit genommen wird. Selbst Fachleute, Psychologen und Jugendamtsmitarbeiter sind sich in der Frage nicht wirklich einig, ob dieses Konzept für alle Kinder gut ist und Psychologen tendieren neuerdings immer mehr dazu, dass Kinder Regeln und Schranken, sowie Routine brauchen. Aber die SPD, Die Linke und Die Grünen wollen nicht von dieser Ideologie, also ihrem, für sie einzig richtiges Konzept der offenen Erziehung, abweichen – sie wollen keine Diskussion darüber und allen ihre Ideologie aufzwingen. Wenigstens wurde der Antrag in den Fachausschuss gegeben, jedoch gibt es dazu eben keine internen pädagogischen Konzepte, wie im zweiten Antrag als Diskussionsgrundlage bzw. Arbeitsgrundlage gefordert, dieser Antrag wurde nämlich mehrheitlich abgelehnt.

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